Preisschub auf dem Wohnungsmarkt: Düsseldorf spürt die Wende
Immobilienpreise ziehen trotz Zinsdruck wieder deutlich an
Düsseldorf, 30. Januar 2026 — Nach einem leichten Einbruch in den vergangenen zwei bis drei Jahren zeigt eine aktuelle Analyse des Rings Deutscher Immobilienmakler in Düsseldorf wieder eine klare Aufwärtsbewegung der Preise. Sowohl Eigentumswohnungen als auch Einfamilienhäuser werden zunehmend teurer, selbst vor dem Hintergrund anhaltend hoher Zinsen.
Die Ursachen für die Wende sind vielschichtig: Angebot und Nachfrage driften auseinander, die Bautätigkeit reicht vielerorts nicht aus, um den Bedarf zu decken, und Anleger suchen weiterhin nach inflationssicheren Sachwerten. Hinzu kommen lokale Faktoren wie die starke Nachfrage nach beliebten Stadtteilen und anhaltende Zuzugsbewegungen in Metropolen wie Düsseldorf.
Für Mieter und Käufer bedeuten die steigenden Preise spürbare Einschnitte. Viele Haushalte sehen sich mit enger kalkulierbaren Finanzierungen konfrontiert; zugleich verschärft die Entwicklung den Druck auf Bezirksspezifika wie Flingern, Oberkassel und Bilk, wo die Nachfrage besonders hoch ist. Die Folgen sind längere Suchzeiten, steigende Nebenkosten und in einigen Segmenten eine Verknappung des Angebots für durchschnittliche Einkommen.
- Nachfrage: Zuzug und Präferenz für zentrale Lagen treiben die Preise
- Angebot: Neubauvolumen und verfügbare Bestandswohnungen bleiben hinter dem Bedarf zurück
- Investoren: Immobilien gelten weiterhin als sichere Anlage, auch bei schwankenden Kreditkosten
Politische Schlaglichter und kommunale Maßnahmen werden nun wieder stärker diskutiert: Ob mehr geförderter Wohnungsbau, eine forcierte Flächennutzung oder steuerliche Anreize fuer Bauten mit sozialem Wohnungsanteil — die Debatte um bezahlbaren Wohnraum gewinnt an Dynamik. Stadtverwaltung und Branchenvertreter dürften in den kommenden Monaten besonders genau die Balance zwischen Baulandfreigabe, Klimazielen und sozialer Verträglichkeit austarieren müssen.
Der RDM betonte bei der Vorstellung seiner Analyse in Düsseldorf, dass kurzfristige Zinsschwankungen zwar Einfluss auf die Marktaktivität haben, grundlegende strukturelle Faktoren für die Preisentwicklung aber entscheidend bleiben. Für viele Käufer und Mieter bedeutet das eine verstärkte Unsicherheit — und für Politik und Planer eine dringende Aufgabe.

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